Nachdem ich viele Wochen in der Heimat verbracht habe, bin ich diese Woche endlich mal wieder in Hildesheim. Ich genieße es, zu Hause verwöhnt und bekocht zu werden - freue mich aber genauso, wenn ich dann mal wieder selbst den Kochlöffel schwingen kann. Diese Woche war ganz besonders kulinarisch, weil eine liebe Freundin mein zweites WG-Zimmer bezogen hat und wir es uns nun so richtig gut gehen lassen. Die Motivation, nur für mich selbst zu kochen, war meist begrenzt. Jetzt, wo wir wie eine Kleinfamilie jede Mahlzeit gemeinsam einnehmen, macht es doppelt Spaß, neue Gerichte zu testen. Heute ist außerdem der Geburtstag einer anderen Freundin, für den wir bereits gestern die Glückskekse gebacken haben. Anknüpfend daran ging heute der Marathon weiter: Käsestangen, Schweinsöhrchen gefüllt mit selbstgemachtem Pesto und Pizza-Schnecken, ebenfalls mit handgemachter Füllung standen noch auf der "to-do-Liste". Nun können die geladenen Gäste kommen!
Freitag, 31. August 2012
Donnerstag, 30. August 2012
Glückskekse.
Bei den Chinesen ist es bereits Tradition: der obligatorische Glückskeks nach dem Restaurantbesuch. Kulinarisch gesehen sind sie nicht sonderlich ansprechend - das kleine Zettelchen in der Mitte des Kekses schürt jedoch meist meine Aufmerksamkeit. Allerdings lassen die platten Sprüche leider meist zu wünschen übrig.
Anlässlich des morgigen Geburtstages einer Freundin haben wir uns heute selbst daran gewagt, Glückskekse zu backen. Die Kekse enthalten selbstverständlich auch Sprüche, die sie selbst im Geheimen ausgewählt und gedruckt hat (auch ich durfte vorher keinen Blick darauf werfen - schließlich soll morgen jeder Gast einen Keks erhalten). Für den ersten Versuch sind sie garnicht schlecht gelungen! Und eines sind die allemal: individueller und mit Liebe zubereitet.
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Dienstag, 28. August 2012
1-mach-Glas.
Früchte sammeln.
Naschen.
Eine fruchtige Marmelade kochen.
Eine Menge Einmachgläser befüllen.
Mit dem Vorrat über den Winter kommen.
Jahr für Jahr.
Wie schade, dass diese Tradition verloren gegangen ist. Immerhin: die Einmachgläser kommen wieder in Mode und so kann man sie mittlerweile selbst bei Butlers und Co. ergattern. Lieber wäre es mir jedoch, wenn wir wieder beginnen würden, die Einmachgläser tatsächlich selbst zu befüllen. Mit getrockneter Pfefferminze aus dem Garten, selbstgekochter Marmelade, eingelegtem Kandis und selbst gemahlenem Mehl. So ganz wie früher eben.
Freitag, 24. August 2012
Kurzweilig.
Kurzweilig ist es immer dann, wenn es am schönsten ist. So war auch unser kleiner Abstecher an den Bodensee viel zu kurz! Nachdem wir für ein paar Tage Freunde in Stuttgart besucht haben, wollten wir es uns nicht nehmen lassen, dem wunderschönen Bodensee noch einen Besuch abzustatten - zumal ich dort bisher noch nie gewesen bin! Als er dann endlich hinter den Bergen das erste Mal vor meinen Augen auftauchte, war ich einfach nur begeistert! Die schönen Berge umrahmen das glatte, blaue Wasser und bilden gemeinsam eine atemberaubende Kulisse - vor allem bei einer Traumtemperatur von 35 Grad. Der Höhepunkt war schließlich die achtstündige Segeltour mit unserem netten Skipper "Willi".
Donnerstag, 16. August 2012
Guten Morgen, Sonne.
Ich liebe es, wenn am Morgen die Sonne durch meine hellen Gardinen scheint und sich die Umrisse meiner Lieblingsblumen, die meine Fensterbank schmücken, wie seichte Schatten auf dem Stoff abzeichnen. Noch perfekter wird ein solcher Morgen durch ein ausgiebiges und ausgewogenes Frühstück!
Freitag, 3. August 2012
Hand.Werk.
Schneiderin war sie von Beruf. Meine liebe Oma Hildegard. Schon früher war sie diejenige, die Löcher in den Socken gestopft, Flicken auf die Hose genäht und Bett-Socken zu Weihnachten gehäkelt hat. Noch heute trage ich sie (fast) jede Nacht.
Viel zu schade, dass diese Fertigkeiten in unserer Generation so wenig geschult werden und wurden. Möchte man dennoch einmal das Handwerk beherrschen, ist die geduldige Oma eine geeignete Lehrerin. Diese Woche stand die Kunst des Häkelns auf dem Stundenplan.
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