Dienstag, 22. November 2011

Es weihnachtet sehr.

Es hat mir ja schon seit Tagen in den Fingern gekribbelt, endlich meinen neu erstandenen Adventskranz, den Weihnachtsstern, das Schaukelpferdchen, die Teelicht-Adventskalender, den Tischläufer und die ganzen Kleinigkeiten aus meiner Deko-Kiste hervorzuholen und zu dekorieren. Mit dem letzten Sonntag, dem Totensonntag, fiel dann für mich der Startschuss und am Montag machte ich mich dann direkt über die Weihnachtskiste her.

Die Vorweihnachtszeit birgt für mich immer eine ganz besondere Stimmung. Es ist mir wichtig mich, trotz des Unistresses, auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren und mich so auf heilig Abend ein bisschen vorzubereiten und einzustimmen. Die Vorweihnachtszeit ist voller Liebe, voller Wärme, voller Gemütlichkeit. Weihnachtlich dekorieren heißt für mich nicht, meine Fensterbänke mit kitschigem Kleinkram vollzustopfen. Vielmehr bedeutet es, eine Atmosphäre zu erzeugen, in der man sich besinnen kann. Eine wohlige Atmosphäre, die Raum schafft für Gedanken an das wirklich wichtige im Leben.












Montag, 14. November 2011

Ein Karton voller Weihnachten.

Der Herbst war wunderschön. Er war golden. Langsam muss ich mir jedoch eingestehen, dass es großen Schrittes auf die Winter- und Weihnachtszeit zugeht. Ehrlich gesagt freue ich mich auf die kalten, gemütlichen Tage, in denen man Kekse backt, seine eingefrorenen Hände am Kamin aufwärmt und Zeit mit seinen Lieben verbringt. Am Wochenende habe ich mir bereits einen Adventskranz gekauft und ich freue mich schon jetzt wie ein Kind darauf, die erste Kerze am 1. Advent anzuzünden.

Vor allem für Kinder ist die (Vor-)Weihnachtszeit aufregend. Wer darf die Adventskerze anzünden? Was bringt der Nikolaus am 6. Dezember? Warum verpasse ich jedes Jahr das Christkind am heiligen Abend und wie passt der Weihnachtsmann durch den Kamin?

In solchen Tagen denke ich dann besonders auch an die Kinder, die frieren müssen, weil sie keine warme Kleidung haben. Die, die mit einer siebenköpfigen Familie in einer zwei-Zimmer-Wohnung leben. Kinder, die Abends mit knurrenden Bäuchen ins Bett gehen. Und Kinder, die teilweise noch nie in ihrem Leben ein Geschenk zu Weihnachten bekommen haben. 

Um auch einigen von den Kindern, die nichts haben, Weihnachten mit einem Geschenk ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, packen jährlich mehrere Millionen Menschen aus verschiedenen Ländern einen Schuhkarton, prall gefüllt mit Süßigkeiten, wärmender Kleidung, Hygieneartikeln und Spielzeug. 

Morgen ist der letzte Tag, an dem die Geschenk-Pakete eingereicht werden können. Abgabestellen gibt es in (fast) jeder Stadt!

http://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/





Dienstag, 1. November 2011

Detailverliebt.

Der eine nennt es kitschig, ich nenne es "romantisch". Ich spreche von meiner Vorliebe für Dekoration und Einrichtung. Mein Freund schlägt immer wieder die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich mir einen X-ten Kerzenständer oder Bilderrahmen kaufe. Ich strahle übers ganze Gesicht und versuche ihn davon zu überzeugen, wie perfekt meine Errungenschaft doch das Ensemble in der einen oder anderen Zimmerecke ergänzt. Ich denke dass dieses Phänomen nicht nur mich ereilt hat. Es findet sich sicherlich in so manchem Frauenherzen wieder.
Welcher Stil einem am Besten gefällt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Das Wichtigste ist, dass der Raum einen mit seiner wohlig-gemütlichen Atmosphäre umhüllt und man sich nach einem stressigen Uni- oder Arbeitstag einfach fallen lassen kann.