Donnerstag, 23. Februar 2012

Vierundzwanzig.





Heute ist meine große Schwester vierundzwanzig Jahre alt geworden. Neben vielen schönen Blumen gab es die Schallplatte einer Lieblingsband, Konzertkarten, ein Fotoalbum, Bücher, Tee, Hüte, eine Auflaufform, Kuchenplatte, Deko und andere schöne Geschenke. Gefeiert wurde im kleinen Kreise mit ihren düsseldorfer Lieblingsmädchen bei einem ausgiebigen Brunch. Morgen, wenn ihr Lieblingsjunge auch seinen Ehrentag hat, wird eine feine Sause geschmissen.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Hellau.

Das gemeinsame Karneval-feiern in Düsseldorf bei meiner Schwester hat mittlerweile schon Tradition. Schon nach der alljährlichen Karnevalsgaudi werden Kostüm-Pläne für das kommende Jahr geschmiedet. Gruppenkostüme. Das hat Stil. Nachdem wir letztes Jahr allesamt als Lebensmittel aufgekreuzt sind, galt es dieses Jahr, sich ein gutes Tierkostüm zu überlegen. Von Wolf, Bär, Eule, Kolibri, Schwein, Katze, Elch, Hase, Spinne, Schnecke (...) war alles dabei. Nun gilt es, sich von den Feierlichkeiten wieder zu erholen.
 
Erholen möchte ich mich auch von den Lern-Strapazen der letzten Wochen. Auch, wenn der Spuk noch kein Ende hat und noch etliche Hausarbeiten, mündliche Prüfungen und Klausuren anstehen, lasse ich mich nun erstmal von meiner fürsorglichen Schwester verwöhnen. Zum Start gab es lecker selbstgemachte Zimt-Bällchen mit einer guten Tasse peterschen Tee. Himmlisch!


Zimt-Buchteln



Samstag, 11. Februar 2012

Zeit zum Leben.


Was haben sie doch wieder an meinen Nerven gezerrt, die letzten Tage der Klausurenphase. Man verkriecht sich mit einem heißen Tee und  ein paar Knabbereien in seinem Zimmer am Schreibtisch und versucht, sich all diese Theorien und Paragraphen in den Kopf zu hämmern. Bulemielernen - denn wenn ich ehrlich bin, bleibt meist auf Dauer nicht besonders viel hängen. Und so sind die Wochen seit Weihnachten dahingestrichen, ohne, dass ich mich daran erinnern könnte, einmal etwas anderes im Kopf gehabt zu haben als die bevorstehenden Klausuren. In solchen Klausurphasen kommt die Pflege sozialer Kontakte leider immer viel zu kurz und so kam es nicht selten vor, dass sich zu meiner ohnehin schon anhaltenden Unzufriedenheit noch die Unausgeglichenheit gesellte. Eine schlechte Kombination!
Seit Donnerstag ist sie nun glücklicherweise vorerst vorbei und ich habe endlich mal wieder Zeit für Dinge, die auf der Strecke geblieben sind. So habe ich für gestern Abend meine lieben Kommilitoninnen zum Raclette essen und Wein trinken eingeladen. Was für eine Freude mal wieder so unbefangen einen Abend zu verbringen! Zu quatschen, zu lachen, Spiele zu spielen, zu schlemmen...