Das Bachelor-Studium meiner Schwester neigt sich nun dem Ende und es ist Zeit für den letzten Feinschliff, um die Master-Bewerbungsmappe einzureichen. An einem Projekt durfte ich ganz indirekt mitwirken: eine Illustrationsreihe von schönen Häusern, die eine Geschichte erzählen. Dass "mein" Haus dort also nicht fehlen sollte, ist doch klar! Schließlich ist dieses Haus eines der Bekanntesten Hildesheims.Es wurde 1885 als Wohnhaus des Dombaumeisters Richard Herzig (1851-1934) errichtet und gilt als einprägsames Beispiel des Historismus. Nicht selten kommt es vor, dass Leute vor unserem Haus stehen bleiben, es bestaunen und Fotos machen.
Freitag, 27. April 2012
Montag, 23. April 2012
Land.Haus.
Dass ich den Landhausstil liebe, dürfte mittlerweile wohl bekannt sein. Ich liebe Holz, am liebsten helles Treibholz, ich liebe romantisch-verspielte Dekoration und ich liebe helle Pastelfarben. Ich liebe shabby-Küchengeschirr, ich liebe meine Vintage-Küchenuhr von Oma und Opa und ich liebe meine alte Küchenwaage. Leider ist dieser Einrichtungsstil in Deutschland noch nicht so sehr vertreten - wobei dies im Kommen ist und IKEA und Co. sich immer mehr an der neuen Trendwelle orientieren. Ursprünglich kommt der Landhausstil von dort, wo er auch hinpasst: vom Meer! Dänemark, Schweden, Norwegen und sicherlich noch weitere nordische Länder. Dort ist er authentisch. Durch die Globalisierung werden solche kleinen Läden leider verdrängt. Um ein schönes Stöberlädchen zu finden, muss man schon genau hinschauen. Vielfalt und Individualität bleibt dort auf der Strecke. Sicher, ich kann mir selbst zusammenstellen, welche Farbe mein Billy-Regal haben soll und welche Türen ich mir für meinen Schrank aussuche - aber das ist hiermit nicht gemeint. Die Dänen und Norweger (...) machen es uns vor: kleine, feine, niedliche Läden - keine Ketten! Sicherlich gibt es auch dort einige Läden wie H&M, die den Weltmarkt erobert haben. Aber es gibt sie trotzdem noch: die süßen Stöberläden, in denen man sie eben findet: die Individualität und Vielfalt.
Norwegen hat mich inspiriert. Jede noch so kleine Holzhütte dort hat ihren Charme! Die atemberaubende Kulisse trägt natürlich ihr Übriges dazu bei. Was würde ich nur dafür geben, später in einem solchen Haus wohnen zu dürfen! Am liebsten auf dem Land. Ein echtes Land-Haus eben.
Norwegen hat mich inspiriert. Jede noch so kleine Holzhütte dort hat ihren Charme! Die atemberaubende Kulisse trägt natürlich ihr Übriges dazu bei. Was würde ich nur dafür geben, später in einem solchen Haus wohnen zu dürfen! Am liebsten auf dem Land. Ein echtes Land-Haus eben.
Sonntag, 22. April 2012
Graf Zahl.
Gerade mal die zweite Uni-Woche habe ich nun hinter mir und ich habe das Gefühl, ich befinde mich wieder mitten im Semester. Letztlich habe ich mir das wohl auch ein bisschen selbst zuzuschreiben, da ich eine Klausur geschoben habe und diese nun noch vor mir liegt. Mein liebstes Fach: Statistik! (Ich hoffe ihr erkennt meine Ironie!) Da ich so langsam wieder beginne, von Zahlen, T- U- und Wilcoxon-Tests zu träumen, ist eine Auszeit am Tag ein Muss. Einfach mal mit einem "Klarer Kopf"-Tee aufs Bett setzen und an nichts denken - was sich als schwierig gestaltet, mit all den Merkzetteln, mit denen ich mein Zimmer tapeziert habe. Dennnoch: es ist ein Muss.
Freitag, 20. April 2012
Blumenmädchen.
Bei mir liegt sie in der Familie, die Leidenschaft für schöne, farbenfrohe Blumen! Meine Oma, meine Mama, meine Schwester - alle sind sie ihr verfallen. Ich mag sie in allen Farben und (fast) allen Variationen. Am allerliebsten mag ich einfache Schnittblumen, ohne viel Trara und Grünzeug. Sie überzeugen mit ihrer schlichten, zurückhaltenden Schönheit und Grazie. Ganz die Dame. Kunterbunt darf meine Fensterbank mit Blümchen geschmückt sein. Da ich in meiner schönen Wohnung leider keinen Balkon habe - ihr einziger Makel - habe ich mir nun in einem Deko-Geschäft zwei Blumentöpfchen gekauft und meine Fensterbank von außen geschmückt. Lilane Glockenblumen verzieren sie nun. Ich freue mich immer schon von weitem, wenn ich sie von dort oben mit ihren kräftigen Farben leuchten sehe.
Ich bleib´dabei: Blumen sind einfach wunderschön!
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Sonntag, 15. April 2012
Herzmädchen.
Für mich ist es immer etwas ganz Besonderes, wenn sich meine Herzmädchen auf nach Hildesheim machen, um mich und meine Anna zu besuchen. Dieses Wochenende haben sich gleich zwei von ihnen auf die mehr oder weniger weite Reise gemacht - was für eine Freude! Es wurde gelacht, gequatscht, gespielt, geshoppt, geschmaust, getrunken, gesungen, getanzt. Meine Freundinnensehnsucht konnte ich vorerst ein bisschen stillen!
Danke.
| Nachtisch: Crêpes mit Vanilleeis, heißen Kirschen und Nutella |
Donnerstag, 12. April 2012
Allein geht man ein.
Wieso glaubt man eigentlich immer, man müsse alles aus eigener Kraft schaffen?
Man müsse die große Last tragen, allein für sein Leben verantwortlich zu sein?
Man müsse die große Last tragen, allein für sein Leben verantwortlich zu sein?
Die Wahrheit ist doch, dass wir ganz und garnicht alleine sind.
Genau genommen gibt es keine einzige Sekunde, die wir in tatsächlicher Einsamkeit verbringen.
Dienstag, 3. April 2012
Norge.
Mein Junge wird ab August für mindestens ein halbes Jahr in Norwegen studieren. Um mir ein Bild von alledem zu machen, haben wir - Sönke, sein Bruder und ich - uns vor einer Woche auf gemacht in den Norden. Mit dem Auto nach Dänemark und von dort mit der Fähre nach Oslo. Eine wirklich wunderschöne Strecke! Nun hat es mich gepackt: das Reisefieber! Auch, wenn die Temperaturen noch alles andere als frühlingshaft waren und wir uns dick einpacken mussten, war dies ein unvergesslicher Urlaub! Es muss tatsächlich nicht immer der Süden sein. Mit der wunderschönen weitläufigen Landschaft, den vielen Seen, den Wäldern, den Felsen, der schier unendlichen Natur (...) hat Norwegen einiges zu bieten. Ich bin noch immer ganz verzaubert von diesem Land und kann jedem nur ans Herz legen, sich auch einmal für die kältere Urlaubsvariante zu entscheiden.
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