Sonntag, 25. Dezember 2011

Fröhliche Weihnacht.







Sich fein herausputzen. Das Festmahl vorbereiten. Weihnachtsmusik hören. Geschenke unter den Baum legen. Den Gottesdienst besuchen. Auf die Familie warten. Wie ich es liebe!

Frohe Weihnachten!

Dienstag, 20. Dezember 2011

L´amitié.

Bald ist es so weit: dann hebt das Flugzeug ab nach Afrika. An Bord unsere Sonja, das kleine wuselige Mädchen mit dem überdimensional großem Herz. Sie wird uns fehlen!

Um ihr und uns ein paar schöne Andenken mit auf den Weg zu geben, trafen wir uns letzten Sonntag auf einem Bauernhof in der Umgebung, um uns gemeinsam von JC Photography -Julia, eine Freundin von Ten Sing- ablichten zu lassen. Es wurde gelacht, gespaßt und gequatscht. Und ganz nebenbei sind ein paar wunderschöne Bilder entstanden, die uns gern an den Tag zurückerinnern. Danke!





Montag, 19. Dezember 2011

Keksregen.

In fünf Tagen ist Heilig Abend und somit das Ende der ach so herrlichen Vorweihnachtszeit. Ein guter Anlass, noch einmal die  Frank Sinatra-Weihnachts-CD einzulegen und mit guten Freundinnen Kekse zu backen. Da wir zu dritt waren, durfte sich jeder ein Lieblingsrezept aussuchen. Als Resultat der vier Stunden Arbeit haben wir nun zauberhafte Kekse: White-Chocolate-Cookies, Zimtblätter und Marmeladenhupferl. Da können sich die Beschenkten freuen!




Sonntag, 11. Dezember 2011

Jubeltag.

Jetzt ist er schon wieder vorbei. Mein Jubeltag, auf den ich mich das ganze Jahr über immer freue wie ein kleines Kind! Schon am Morgen konnte ich nach einer - vor Aufregung - schlaflosen Nacht bei einer Tasse Tee und Kerzenlicht die Geschenke auspacken, die auf dem liebevoll geschmückten Tisch  in meiner WG platziert waren. Am Abend ging die Bescherung dann weiter - allerdings in der Heimat mit meiner Familie und meinen drei Engelchen (Alisa, Linda und Wiebke). Freitag wurde der Geburtstag erneut mit meinen Mädels gefeiert: gemeinsam mit meiner Alex, die zwei Tage vor mir ihren Ehrentag hat. Es gab lecker Raclette  Und da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, habe ich gestern Abend noch einmal mit meinen "TenSingern" einen nachträglichen Geburtstags-Abend verbracht. Herrlich! Was für ein ausgedehnter Geburtstag!

Wenn ich mir mein Geburtstagstischen so ansehe muss ich feststellen, dass ich -wider meiner Erwartung- was meinen Geschmack betrifft ziemlich leicht zu durchschauen bin. Neben einer Nähmaschine mit dazu passendem Nähkasten und -Utensilien habe ich einen schönen Brotkasten, Parfüm, ein Kissen mit Patchwork, Kochbücher, einen "Hildesheim-"Krimi, einen Melitta-Krug in pastelgelb, ein selbst-genähtes Kulturtäschen, ein Wohlfühlpaket mit Massagegutschein, eine Uhr, Briefpapier, einen Kalender, einen Besuch beim Circus "Flic Flac", Süßes und einige andere Kleinigkeiten bekommen. Danke an die lieben Menschen um mich herum, die mich so gut kennen!

Mein Geburtstagstisch

Dienstag, 6. Dezember 2011

In der Weihnachtsbäckerei.

Nachdem ich gestern Morgen aus dem Fenster geschaut habe und erstaunt feststellen musste, dass es so etwas wie Regen tatsächnlich noch gibt, entschied ich mich, den gemütlichen Regentag zu nutzen. Ich habe mir mein Fahrrad geschnappt, habe schnell noch ein paar Zutaten besorgt und mich in mein Projekt gestürzt: Kekse backen. Vanillekipferl-hmmm :). Es ist eine Ewigkeit her, dass mich diese Lust gepackt hat. Ich war von mir selbst auch ein bisschen erstaunt: man bedenke, dass ich Kekse garnicht mag und sie nur aus Spaß und Freude gebacken habe. Freuen dürfen sich nun die Menschen in meiner näheren Umgebung.
Es hat wirklich Spaß gemacht mal wieder wie ein kleines Kind im Teig herumzukneten, zwischendurch ein bisschen zu naschen (im Rohzustand mag ich das nämlich sehr!) und dabei eine besinnliche Weihnachts-CD zu hören. Das Ergebnis ist garnicht mal so schlecht.









Sonntag, 4. Dezember 2011

Advent, Advent.









Am Liebsten würde ich sie konservieren, die wunderbar gemütliche Adventszeit. Sie vergeht einfach viel zu schnell und ehe man sich versieht leuten die Glocken am Heiligen Abend und die schönen, bunten Raketen kündigen den Jahreswechsel an. Die letzten Wochenenden waren für mich sehr hektisch und stressig. Daher habe ich mich auf dieses Wochenende ganz besonders gefreut: einfach mal nichts tun, bei Kerzenlicht und Regenwetter (Schnee wäre mir allerdings lieber!) Tee und Glühwein schlürfen und als i-Tüpfelchen noch meinen Liebsten bei mir haben. Endlich mal wieder ein Anlass so richtig schön zu schlemmen (-denn alleine essen macht ja bekanntlich dick...).

Dienstag, 22. November 2011

Es weihnachtet sehr.

Es hat mir ja schon seit Tagen in den Fingern gekribbelt, endlich meinen neu erstandenen Adventskranz, den Weihnachtsstern, das Schaukelpferdchen, die Teelicht-Adventskalender, den Tischläufer und die ganzen Kleinigkeiten aus meiner Deko-Kiste hervorzuholen und zu dekorieren. Mit dem letzten Sonntag, dem Totensonntag, fiel dann für mich der Startschuss und am Montag machte ich mich dann direkt über die Weihnachtskiste her.

Die Vorweihnachtszeit birgt für mich immer eine ganz besondere Stimmung. Es ist mir wichtig mich, trotz des Unistresses, auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren und mich so auf heilig Abend ein bisschen vorzubereiten und einzustimmen. Die Vorweihnachtszeit ist voller Liebe, voller Wärme, voller Gemütlichkeit. Weihnachtlich dekorieren heißt für mich nicht, meine Fensterbänke mit kitschigem Kleinkram vollzustopfen. Vielmehr bedeutet es, eine Atmosphäre zu erzeugen, in der man sich besinnen kann. Eine wohlige Atmosphäre, die Raum schafft für Gedanken an das wirklich wichtige im Leben.












Montag, 14. November 2011

Ein Karton voller Weihnachten.

Der Herbst war wunderschön. Er war golden. Langsam muss ich mir jedoch eingestehen, dass es großen Schrittes auf die Winter- und Weihnachtszeit zugeht. Ehrlich gesagt freue ich mich auf die kalten, gemütlichen Tage, in denen man Kekse backt, seine eingefrorenen Hände am Kamin aufwärmt und Zeit mit seinen Lieben verbringt. Am Wochenende habe ich mir bereits einen Adventskranz gekauft und ich freue mich schon jetzt wie ein Kind darauf, die erste Kerze am 1. Advent anzuzünden.

Vor allem für Kinder ist die (Vor-)Weihnachtszeit aufregend. Wer darf die Adventskerze anzünden? Was bringt der Nikolaus am 6. Dezember? Warum verpasse ich jedes Jahr das Christkind am heiligen Abend und wie passt der Weihnachtsmann durch den Kamin?

In solchen Tagen denke ich dann besonders auch an die Kinder, die frieren müssen, weil sie keine warme Kleidung haben. Die, die mit einer siebenköpfigen Familie in einer zwei-Zimmer-Wohnung leben. Kinder, die Abends mit knurrenden Bäuchen ins Bett gehen. Und Kinder, die teilweise noch nie in ihrem Leben ein Geschenk zu Weihnachten bekommen haben. 

Um auch einigen von den Kindern, die nichts haben, Weihnachten mit einem Geschenk ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, packen jährlich mehrere Millionen Menschen aus verschiedenen Ländern einen Schuhkarton, prall gefüllt mit Süßigkeiten, wärmender Kleidung, Hygieneartikeln und Spielzeug. 

Morgen ist der letzte Tag, an dem die Geschenk-Pakete eingereicht werden können. Abgabestellen gibt es in (fast) jeder Stadt!

http://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/





Dienstag, 1. November 2011

Detailverliebt.

Der eine nennt es kitschig, ich nenne es "romantisch". Ich spreche von meiner Vorliebe für Dekoration und Einrichtung. Mein Freund schlägt immer wieder die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich mir einen X-ten Kerzenständer oder Bilderrahmen kaufe. Ich strahle übers ganze Gesicht und versuche ihn davon zu überzeugen, wie perfekt meine Errungenschaft doch das Ensemble in der einen oder anderen Zimmerecke ergänzt. Ich denke dass dieses Phänomen nicht nur mich ereilt hat. Es findet sich sicherlich in so manchem Frauenherzen wieder.
Welcher Stil einem am Besten gefällt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Das Wichtigste ist, dass der Raum einen mit seiner wohlig-gemütlichen Atmosphäre umhüllt und man sich nach einem stressigen Uni- oder Arbeitstag einfach fallen lassen kann.










Montag, 24. Oktober 2011

Goldener Herbst

Orange, Rot, Braun. Das sind die Farben des Herbstes. Dieses Jahr gesellt sich jedoch noch eine weitere eher untypische Farbe hinzu: ein sattes  B L A U.
Auf diese Weise macht mir diese wundervolle Jahreszeit dieses Jahr noch viel mehr Spaß, als in den letzten Jahren. Ausgedehnte Spaziergänge, einen Tee auf der Terasse eingewickelt in flauschige Decken, der Nebel am Morgen und die Sonne am Mittag, wunderschöne Sonnenuntergänge, Morgentau auf den Spinnennetzen. Eben ein perfekter Herbst!

 

Dienstag, 18. Oktober 2011


Was Menschen kennen, können sie lieben,
was Menschen lieben werden sie schützen.

Leider gelingt einem das nicht immer. Diese Erfahrung musste ich letztes Wochenende wieder einmal machen, als ich den kleinen leblosen Körper meines Katers fand.
1 1/2 Jahre brachte er uns zum Lachen. 1 1/2 Jahre hatte er ein erfülltes Katzenleben. 1 1/2 Jahre hatte er immer Glück, wenn er über die große Straße gelaufen ist um zu dem verlockenden Feld mit Mäuschen zu gelangen. Nur dieses eine Mal eben nicht.


Unser Filou

Sonntag, 9. Oktober 2011

Affe, Eisbär und Co.

Dies und vieles Mehr bekamen Sönke und ich gestern im Hannoveraner Zoo zu sehen. Trotz des anfänglich schlechten Wetters haben wir uns um 7.15 h aus dem Bett gequält um rechtzeitig in Hannover anzukommen. Wider unserer Erwartungen war der Zoo recht gut besucht. Eingepackt in Regenjacke, Regenhose und sogar, ich mag es kaum sagen, Schneeschuhe (gegen den Regen) und mit vollbepacktem Vorrats-Rucksack erkundeten wir 7 Stunden lang den Zoo - ohne etwas doppelt gesehen zu haben (die größe des Zoos wird an dieser Stelle vielleicht deutlich). Als sich später dann doch noch die Sonne zeigt und zeitweise sogar blauer Himmel zu sehen ist, kommen wir in unserer Regenkluft ziemlich ins Schwitzen.

Einige Tierchen sind possierlich, andere haarig und wieder anderen möchte man nicht in freier Wildbahn begegnen.

Bei einigen Gehegen wollten wir garnicht recht stehenbleiben, denn teilweise sind sie wirklich viel zu klein für die großen Tiere. Elephanten, Tieger, Löwen und Eisbären können einem besonders Leid tun - ihren Bedüfnissen wird die Größe der Territorien nicht gerade gerecht. Dies ist leider die "Kehrseite" der Freizeitbespaßung Zoo.











Sonntag, 2. Oktober 2011

Eigentlich hatte ich schon meine Regenjacke, Stiefel und Wärmflasche für den kalten Herbst bereitgelegt. Gedanklich war ich schon voll und ganz auf ungemütliches Wetter, Tee und Kekse eingestellt.
Dass der Sommer nun doch noch einmal zurückkehrt - und das in seiner vollsten Pracht - kam dann doch etwas unerwartet. Umso mehr freue ich mich, noch einmal Sonnenbrille und kurze Hose zu zücken und das traumhafte Wetter zu genießen! Dies ist dann wohl die Entschädigung für den verkorksten "Sommer".

Ein Glück, dass unser alljährliches Volksfest "Reinholdi" immer auf das erste Oktoberwochenende fällt und man ausnahmsweise mal nicht mit Gummistiefeln und Regenschirm bewaffnet losstiefeln muss - viel mehr überlegt man, ob man die Jacke nun daheim lässt oder nicht.

Um dem Wochenende noch einen gelungenen, runden Abschluss zu verpassen, war gestern, am Samstag, die Ten Sing Premiere vom Ten Sing-Chor Knetterheide. Auch, wenn ich selbst mittlerweile nicht mehr mit auf der Bühne stehe, macht es jedes Jahr von Neuem Spaß, im Hintergrund mitzuwirken. Was die TSK-ler dieses Jahr geleistet haben und wie toll und motiviert das Publikum und die Gruppe selbst waren, muss man eigentlich selbst gesehen haben. 

Was für ein gelungenes Spätsommer-Wochenende!


Reinholdi bei Traumwetter



Wolkenlos

Freitag, 23. September 2011

Pusteblume

"Das Leben ist wie eine Pusteblume.
Wenn die Zeit gekommen ist,
muss jeder alleine fliegen."

Als ich mich vor acht Wochen aufs Fahrrad schwang um zu meiner neuen Praktikumsstelle ins Kinderheim zu fahren, wusste ich so garnicht, was mich erwartet. Meine lieben Kollegen haben mir mit viel Geduld gezeigt, was wichtig ist bei der Arbeit mit schwer traumatisierten Kindern - das wohl Wichtigste ist, trotz der energischen Ausbrüche und Krisen der Kinder, in denen sich alle Wut gegen den Erzieher richtet, ihnen mit Liebe gegenüberzutreten. Denn das ist es, was den meisten Kindern fehlt: Zuneigung, Mütterliche Fürsorge und elterliche Liebe. Da wird einem erst einmal bewusst, dass man selber eigentlich alles hat, was man braucht. Ein behütetes und sicheres Heim.

Auch, wenn ich für mich bereits entschieden habe, dass dies nicht der Weg ist, den ich gehen möchte, werde ich sicherlich immerwieder gerne an meine Zeit in der "Pusteblume" und an die tollen Kinder, die selbst für ihr Schicksaal am wenigsten können, zurückdenken!




Freitag, 26. August 2011

PusteKuchen

Er hat eine schwere Last zu tragen. Seine Ärmchen neigen sich schon gen des saftig grünen Grases. Einige von seinen "Anhängern" haben bereits einen leichten Sonnenstich und lassen sich vor Erschöpfung fallen. Andere hängen eng umschlungen und prall aufgeplustert an den schwer beladenen Ärmchen und genießen das Sonnenbaden. Auch sie werden sich nicht mehr lange halten können. Spätestens, wenn die Kraniche ihre Abschiedslieder anstimmen, sind auch ihre Tage gezählt. So manch eine vermietet ihre kleine Wohnung unter und lässt ein nacktes Würmchen dort hausen.


Um die letzten "Überlebenden" zu retten, bin ich gestern auf die wackelige Leiter gestiegen und habe einige von Ihnen gepflückt. Vor der Wärme konnte ich sie allerdings nicht beschützen, denn nachdem wir sie entzwei geteilt und auf dem rohen Teig verteilt haben, mussten sie bei rund 180° für etwa 60 Minuten saunieren.

Das Ergebnis konnten wir uns im Anschluss auf der Zunge zergehen lassen...







Sonntag, 14. August 2011

Wehmut ist schon das richtige Wort, wenn ich an den gestrigen Tag zurückdenke. Seit nun etwa drei Jahren arbeiten wir als Band zusammen und gestalten drei bis vier mal im Jahr den Go(o)dWords, gemeinsam mit einem wunderbaren Team. Neben einiger kleinerer Konstellationsänderungen blieb der Kern beständig. Nun verlassen uns 3 der treuen Mitglieder - Arne, Gunnar und Valle - um in die große weite Welt zu ziehen. Ihr werdet uns fehlen!

Um unsere Entwicklung festzuhalten und eine Erinnerung an die schöne gemeinsame Zeit zu haben, trafen die 6 Jungs und ich gestern in dem neuen Aufnahmestudio zusammen. Nach etwa 6 Stunden war das Gröbste getan und die leeren Bäuche mussten schnell mit "Fleisch" (Gunnar, da denke ich besonders an dich) gefüllt werden. Ein Dank geht hier an das fleißige Catering-Team!
Für uns Sänger ist die Arbeit jedoch noch nicht abgeschlossen: die Gesangs-Spuren müssen noch einmal neu vertont werden.Das, sowie auch das ganze Mischen und die Feinheiten sollen jedoch an einem seperaten Termin stattfinden.

Vielen Dank für die Momente des Lachens, des Frustes, der Freude, der Geistlichkeit ...

Danke.


Arne, Gunnar, Valle, Erik, Manuel, Hannes

Freitag, 22. Juli 2011

Nun ist sie vorbei. Die stressige Klausurphase. Der eigentliche Stress beginnt allerdings erst jetzt: 2 Hausarbeiten und eine "Take-home-Klausur" sind noch zu meistern. Diese nervenaufwühlende Tatsache habe ich jedoch am letzten Wochenende noch einmal in die Tiefen meines Unbewusstes zurückgedrängt, um meiner Vorfreude auf den Besuch meiner Schwester Anne, ihrem Freund Jens und meiner Linda volle Aufmerksamkeit zu schenken. Hineingequetscht in einen kleinen Fiat 500 - ein köstllicher Anblick - empfing ich die kleine Horde am Sonntagabend. Im Gepäck hatten sie, neben ihrer eigenen Habseeligkeiten, eine schöne vintage-Reisetasche vollbepackt mit schönen Accesoires für meine Wohnung, die ich nun mein Eigen nennen darf. Danke, ihr Lieben, dass ihr mir das Wohnen in Hildesheim noch mehr verschönert!

Am Montag dann, als sich Anne und Jens aufgemacht haben, seine alte Heimat - Goslar - zu erkunden, sind Linda und ich losgezückelt, um schicke Arbeitskleidung für meine noch schickere Linda zu kaufen. Nicht ohne Erfolg! Ihre Einsicht des Tages: schicke Sachen stehen ihr doch besser, als gedacht! Als Belohnung für die 2 1/2 Stunden "Arbeit" bei H&M gab es dann bei meiner Lieblingseisdiele (neben Roma natürlich) eine lecker kalorienreiche Belohnung.

Ein Bananasplit bei Venezia

Am Abend, als Anne und Jens von ihrem kleinen Tagesausflug heim kommen, genießen wir zunächst den Aperetif bei Sonnenschein im Garten auf der Picknickdecke, um danach nach allen Regeln der Kunst kreativ unsere Raclette-Pfännchen zu füllen. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt, vorausgesetzt, es stehen einige Zutaten - wie Mais, Tunfisch, Feta, Ananas, Pilze und allerlei weiterer Köstlichkeiten - zur Auswahl.

Ein kleiner Festschmaus

Die schönen neuen Tassen
mit passendem Zuckerdöschen


Der reich gedeckte Frühstückstisch
Am Dienstag, dem Abreisetag, stiefeln wir vier gemeimsam los, um uns bei schönstem Wetter die Altstadt Hildesheims anzusehen. Angesichts dieser schönen, gepflegten Fachwerkhäuser, der kleinen, liebevoll gestalteten Gärten und der pausierenden Rentner könnte man meinen, sich in unserer schönen Kurstadt Bad Salzuflen zu befinden - das ist es, was ich an Hildesheim so mag: habe ich Sehnsucht nach unserem kleinen Städtchen, so setze ich mich einfach auf den Marktplatz und fühle mich behütet durch das selbe Ambiente, das mich in Bad Salzuflen zu beschützen scheint.

Der schöne Marktplatz

Mittwoch, 13. Juli 2011

Heute haben mir wieder zwei liebe Menschen einen Besuch abgestattet in meinem kleinen Reich. Mein Papa und mein Opi. Im Gepäck hatten sie mein lang ersehntes, neu aufgearbeitetes Sofa, den Schuhschrank und einen kleinen Koffer mit der Aufschrift "Karo´s Werkzeugkoffer" - zusammengestellt vom Opa. Nun kann ich ja endlich meine heimwerkerischen Künste austesten und wieder schiefe Bilder an die Wand nageln. Sowas nenne ich individuelle Ausrichtung von Dekorationsgegenständen. Ist doch auch irgendwie langweilig, wenn alles eine klare "Linie" hat, oder?
Nach dem Hin- und Hergerücke, lautem Bohren, hämmern, bauen und nageln gab es für meine zwei fleißigen Helferchen dann aber noch eine Belohnung: Frische Waffeln mit Vanilleeis und heißen Kirschen standen auf dem Speiseplan. Somit war aller Schweiß und die Schmerzen eines Wadenkrampfs Schnee von gestern.
Nun ist für mich das Zimmer ein kleines Karo-Paradies und es fehlt nur noch eines: Das selbst-designte Bild von meiner lieben Schwester - individuell auf mich abgestimmt.


Die fleißigen Bienchen

Waffeln mit Vanilleeis und heißen Kirschen

Der neue Schuhschrank

Das neue, alte Sofa

Prinzessinnen-Koje